#kodexwende

Initiative #KodexWende: Jetzt geht’s ans Eingemachte – und Sie können helfen

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In der vergangenen Woche hatte ich weitere Informationen zu der VARD-Initiative #KodexWende angekündigt. Voilà: Wir haben Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) in einem offenen Brief aufgefordert, die laufende Kodex-Reform zu stoppen und der Regierungskommission einen neuen Arbeitsauftrag zu erteilen (hier der zugehörige Bericht der FAZ).

Auch darüber hinaus kommt Schwung in die mediale Debatte. „Kodex in der Krise“, titelte das Handelsblatt am Mittwoch in der Print-Ausgabe – und konstatierte „massiven Widerstand“ gegen den Reformentwurf.

Das Konzept sei ein „Bürokratiemonster“ und führe „zur Amerikanisierung des deutschen Kodexes mit der einseitigen Ausrichtung an Investoreninteressen“, fasst Autor Dieter Fockenbrock die Kritik aus weiten Teilen der Wirtschaft treffend zusammen.

Erst die Medien, dann die Politik?

Wir hoffen, dass aus der medialen nun möglichst schnell auch eine politische Debatte wird – schließlich geht es um fundamentale rechtsstaatliche Fragen. Und womöglich trägt unser offener Brief an die Bundesjustizministerin ja tatsächlich dazu bei, dass Berlin den Proteststurm aus der Wirtschaft nicht länger aussitzt.

Um noch mehr Schwung in die Sache zu bringen, möchte ich Sie um Ihre Unterstützung bitten: Schalten auch Sie sich in die Debatte ein, zum Beispiel über die sozialen Medien. Wir werden uns in den nächsten Tagen insbesondere auf Twitter unter dem Hashtag #KodexWende häufiger zu Wort melden – und freuen uns über Kommentare, Likes und Retweets. Hier können Sie mir und VARD folgen.

Ergänzungen, Anmerkungen, Widerspruch? Ich freue mich auf Ihr Feedback: dehnen@vard.de

Editorial von Peter H. Dehnen -> Zur Person.

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